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Haben die klassischen Medienformate bald ausgedient? Podiumsdiskussion

In der Schweiz leben 8.5 Millionen Menschen und zunehmend mehr Individualisten. Was bedeutet das für die Schweizer Medienlandschaft? Welche Auswirkungen hat die zunehmende Individualität auf grosse Medienhäuser? Können sie ihre Zuschauer, Zuhörer oder Leser überhaupt noch individuell ansprechen? Ist dadurch gar die Medienvielfalt in der Schweiz gefährdet? Über diese und weitere spannende Fragen diskutieren die stellvertretende Generaldirektorin der SRG, Ladina Heimgartner, Head Marketplaces Ringier AG, Robin Lingg sowie der Journalist und Autor Constantin Seibt. Das wird heiss, denn die drei werden kaum einer Meinung sein.

Ladina Heimgartner Stellvertretende Generaldirektorin SRG & Direktorin RTR

Die Unterengadinerin arbeitet seit 2007 für die SRG SSR. Zuerst war sie Redaktorin von Radio Rumantsch, danach Leiterin des Hintergrund-Ressorts und stellvertretende Chefredaktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR). 2011 wechselte sie zur Generaldirektion der SRG SSR, wo sie den neu geschaffenen Bereich Märkte und Qualität aufgebaut und während dreier Jahre geleitet hat. Seit Anfang August 2014 ist Ladina Heimgartner Direktorin der rätoromanischen Unternehmenseinheit RTR und seit Anfang Oktober 2017 zudem stellvertretende Generaldirektorin der SRG SSR. Sie ist vor allem für Themen rund um den Service public und für Kontakte mit der Medienwissenschaft zuständig.

Robin Lingg Head Marketplaces & Mitglied Group Executive Board Ringier AG

Robin William Ling ist Erbe der Zürcher Familie Ringier. Vor sieben Jahren wurde er in den Verwaltungsrat delegiert. Seither ist er beinahe im Jahrestakt in der Hierarchie aufgestiegen. Nun zeichnet er für die Sparte Onlinemarktplätze verantwortlich. Nach dem Studium der Sprachen sowie der Wirtschafts- und Kulturraumwissenschaften an der Universität Passau in Deutschland arbeitete er für den deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim, davon vier Jahre in Mexiko.

Constantin Seibt Gründer Online-Magazin Republik

Constantin Seibt ist Redaktor für Politik und Wirtschaft sowie Kolumnist. Er arbeitet als freier Journalist und ist Autor eines Krimis. Seine zumeist wirtschaftspolitischen Kommentare und Analysen schlagen regelmässig hohe Wellen in den Online-Kommentarspalten. Ende 2016 verliess Seibt den «Tages-Anzeiger», um künftig für das eigene Start-up «Republik» tätig zu sein. Am 13. Mai 2017 wurde die Crowdfunding-Kampagne für die Teilfinanzierung des Medienprojekts «Project R» lanciert. Sie übertraf innerhalb von 24 Stunden alle bisherigen Schweizer Crowdfunding-Rekorde, sodass es noch am selben Tag zur Gründung der «Republik», die für unabhängigen und werbefreien Journalismus steht, kam.

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