So viel Zeit brauchen Sie für die Adressbeschaffung



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So viel Zeit brauchen Sie für die Adressbeschaffung

Selbst wenn Sie Ihre eigenen Adressen für die Dialogmarketing-Aktion einsetzen, ist es wichtig, dass Sie sich frühzeitig mit den Daten auseinandersetzen. Mieten Sie neue Adressen, gehen schnell ein paar Wochen ins Land, bis die Daten fertig aufbereitet sind und zum Adressieren bereitstehen. Wie viel Zeit eine sorgfältige Adressbeschaffung in Anspruch nimmt, zeigen wir Ihnen anhand des Fallbeispiels «Listenmiete» auf.

Zeitbedarf für die Listenmiete

Nachstehend skizzieren wir für Sie am Beispiel der Miete von Listenadressen (Adressstämme von Drittfirmen, z.B. Versandhäuser) die einzelnen Arbeitsschritte und deren Zeitbedarf. Die Listenmiete ist die zeitaufwendigste Art der Adressbeschaffung.

Arbeitsschritte für die Miete von Adresslisten
Anzahl Arbeitstage pro Schritt
Anzahl Arbeitstage kumuliert
Listbroker/Adressvermittler evaluieren
5 5
Listbroker briefen
1 6
Der Listbroker sucht geeignete Adresslisten und arbeitet das Angebot aus.
3 9
Listenempfehlungen prüfen (Tipps dazu siehe unten)
2 11
Der Listbroker beantwortet Fragen und schickt Ihnen allfällige Werbemuster der Listeneigner.
2 13
Eventuell neue Listenauswahl anfordern
2 15
Der Listbroker sucht erneut geeignete Adresslisten und arbeitet ein neues Angebot aus.
3 18
Neue Listenempfehlungen prüfen
2 20
Der Listbroker beantwortet ergänzende Fragen und verschickt allfällige Werbeunterlagen.
2 22
Listen bestellen
2 24
Abgleich in Auftrag geben
2 (parallel)
24
Der Listbroker beschafft die Listen
10 34
Eventuell Eigenadressen aufbereiten und liefern
10 (parallel)
34
Der Adressdienstleister gleicht die Adressen gegeneinander ab.
8 42
Der Adressdienstleister oder Listbroker liefert die Adressen.
1 43

Bei diesen Zeitangaben sind wenig Reserven eingerechnet.

Tipps zum Prüfen von Listenangeboten

  • Stimmt die Zielgruppe mit dem gewünschten Profil überein? Eventuell Werbeprospekte vom Listeneigner anfordern um zu prüfen, ob Angebot und Aufmachung Ihrer gewünschten Zielgruppe entsprechen.
  • Wie oft wurden die Adressen benutzt?
  • Welche Rückläufe wurden in der Vergangenheit erzielt?
  • Sind die Adressen gepflegt?
  • Mit welchen Retourenquoten ist zu rechnen?
  • Wie sind die Daten formatiert? Ist ein Abgleich z.B. mit den Eigenadressen möglich? Ist aufgrund der Struktur der Daten eine Vorsortierung für die Postaufgabe möglich?
  • Wie ist der Verrechnungsmodus (wichtig beim Einsatz vieler Listen, die gegeneinander abgeglichen werden und deren Überschneidung vermutlich stark ist)?
  • Wie viel kosten die Adressen?
  • Welche zusätzlichen Kosten fallen an?

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