Content-Marketing

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11 Trends im Content Marketing

Das Publizieren werbefreier, hoch- und nutzwertiger Inhalte ist die logische Folge von Werbeüberflutung, Internet und zunehmender Kundenorientierung – und folglich für viele Unternehmen das Marketing-Thema schlechthin. Doch Content-Marketing hat viele Ausprägungen. Es ist also gut zu wissen, in welche Richtungen sich diese Disziplin im laufenden Jahr entwickeln wird.

Mann steht in der Küche und schaut sich das Rezept auf dem Tablett an.

Trend 1: Budgets

Als logische Folge des starken Content-Marketing-Trends steigen auch die Budgets an. Unterstützt wird diese Entwicklung durch zahlreiche Studien, welche die Effektivität von Content Marketing beweisen. Auch die zunehmende Zahl von Nutzern, die Werbeblocker installieren, der Wunsch nach hochwertigen Informationen und die immer bessere Auffindbarkeit dieser Informationen durch ausgeklügelte Suchalgorithmen geben Content Marketing starken Aufwind. Allerdings: Der amerikanische Content-Marketing-Guru Joe Pulizzi prophezeit, dass im 2016 die Content-Marketing-Blase platzen könne und es sowohl die grössten Erfolge als auch die schlimmsten Niederlagen geben werde. (Quellen: Haufe, Joe Pulizzi, Forbes)

Trend 2: Leadgenerierung

Das primäre Ziel von Content Marketing war bisher das Branding. Nun konzentrieren sich insbesondere B2B-Unternehmen vermehrt darauf, Leads zu generieren. Brandingeffekte bleiben aber wichtig. (Quelle: Haufe)

Trend 3: Qualität

Qualitativ hochwertige Inhalte werden in der Contentflut immer wichtiger (siehe dazu auch die Infografik «Content-Schock»). Verstärkt wird diese Bedeutung unter anderem durch Roboterjournalismus (siehe Trend 8) sowie durch Googles Bestrebungen, über ihren so genannten Knowledge Graph auf immer mehr Fragen eine direkte Antwort anzuzeigen. Content Marketer müssen sich in der Folge komplexeren Themen widmen. Darüber hinaus gewinnen Qualitätsinhalte auch im B2B an Bedeutung. Ein Grossteil der Entscheider nutzt solche Inhalte, um fundierte Entscheide treffen zu können. (Quellen: Haufe, Forbes)

Trend 4: Interaktive Inhalte

Immer neue Technologien und schnelle Breitbandverbindungen ebnen den Weg für interaktive Inhalte aller Art wie interaktive Infografiken, Webdokumentationen, Spiele, Quiz usw. Solche Inhalte sind bei Nutzern beliebt, bieten aber auch den Unternehmen Vorteile, denn sie fördern durch die intensive Beschäftigung das Branding und beeinflussen das Ranking in Suchmaschinen positiv. (Quelle: Haufe)

Trend 5: Videos

Die schnellen Breitbandverbindungen und neue Video-Stream-Services wie «Live» von Facebook sorgen weiterhin für steigende Beliebtheit von Videos. Mit den mittlerweile hervorragenden Smartphone-Kameras gelingen auch den Nutzern immer bessere Aufnahmen. Für Unternehmen kann es lohnend sein, solche nutzergenerierte Videos sinnvoll in den Markenkontext einzubinden. Immer mehr Konsumenten nutzen zudem die Videoplattform YouTube als Suchmaschine. Mit eigenen Videos präsent zu sein, wird daher zunehmend wichtig. (Quelle: Forbes)

Trend 6: Bilder

Inhalte werden visueller und facettenreicher. Bilder erzählen Geschichten, lösen Emotionen aus und sind wichtige Eyecatcher. Damit eignen sie sich ausgezeichnet für die Kommunikation in einer informationsüberladenen Welt. Bilder haben zudem die Chance, beim Dauerscrollen den Daumen der Nutzer zur Vollbremsung zu bringen, was angesichts der Fülle von Inhalten immer wichtiger wird und vor allem mit überraschenden oder ungewöhnlichen Eyecatchern gelingt. (Quellen: Haufe, Namics)

Trend 7: Storytelling

Inhalte in Geschichten zu verpacken, bleibt wichtig, ganz gleich, in welchem Format. Insbesondere bei Konsumenten bietet es sich an, durch spannende und emotionale Geschichten Begehrlichkeiten zu wecken. Im B2B hingegen stehen Zahlen und Fakten im Zentrum, doch auch diese lassen sich erzählend vermitteln. (Quelle: t3n)

Trend 8: Robotertexte

Einfache Artikel werden zunehmend von Robotern geschrieben. Diese Maschinen werden ständig besser, sowohl bezüglich Stil als auch was den Inhalt angeht. (Quelle: Haufe)

Trend 9: Content-Bank

Marketing-Abteilungen werden zum Content-Zentrum mit eigener Wissensbank. Diese ermöglicht auch Teams aus Public Relations, Social Media, Verkauf, Kundendienst, Human Resources oder dem Schulungszentrum, auf das Wissen zuzugreifen. (Quelle: Forbes)

Trend 10: Social Publishing

Mit der Lancierung von Facebook Instant erlebt die Verbreitung von Content über soziale Medien eine neue Dimension. Publisher können den Dienst direkt aus ihrem Content Management System heraus bedienen. Interaktive Karten, Autoplay-Videos und scrollbaren Bilder sorgen für ein herausragendes Nutzererlebnis. Im Jahr 2016 werden viele der grossen Netzwerke Schritte in diese Richtung unternehmen. Seiten, die mit eigenem Content Geld verdienen, werden dadurch gefordert. (Quelle: Haufe, Forbes)

Trend 11: Mobile Nutzung

Der Mobile-Trend beeinflusst auch das Content Marketing. Mittlerweile werden mehr Webinhalte über mobile als über stationäre Geräte konsumiert. Eine attraktive Darstellung auf sämtlichen Bildschirmgrössen und eine attraktive und intuitive Nutzung via Touchscreen wird somit zunehmend wichtig. (Quelle: Haufe, Forbes)