Mobile Commerce wird unverzichtbar



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Mobile Commerce wird unverzichtbar Mehr Umsatz via Smartphone

Zwei von fünf Online-Einkäufen erfolgen über mobile Endgeräte – Tendenz steigend. Doch die Shops der meisten Schweizer E-Commerce-Anbieter sind nicht optimal auf das Smartphone oder Tablet ausgerichtet. Das hat seinen Preis. DirectPoint zeigt, worauf Sie beim Mobile Commerce achten sollten.

Einkaufen geht heute überall und rund um die Uhr. Wir tragen das globale Shoppingcenter sozusagen im Hosensack oder im Handtäschchen. Dank Smartphone und Tablet. Doch der mobile Zugriff auf Onlineshops ist nicht selten ein Ärgernis: endlose Ladezeiten, unübersichtliches Design, schlechte Nutzerführung, mangelhafte Technologie. Ein beglückendes Einkaufserlebnis sieht anders aus. Kein Wunder, werfen viele Kundinnen und Kunden auf dem Weg zum Warenkorb irgendwann entnervt das Handtuch.

Schrecken Sie Ihre mobilen Kunden nicht ab

Google hat untersucht, welche Auswirkungen ein schlechtes Nutzererlebnis auf dem Smartphone oder dem Tablet für den Anbieter hat. Das Ergebnis ist erschreckend: 79 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer kehren nicht mehr zurück, 75 Prozent zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Marke, 57 Prozent empfehlen das Unternehmen nicht weiter. Und: Die Umwandlungsrate (Conversion Rate) fällt um bis zu 50 Prozent. Angesichts solcher Zahlen erstaunt es, dass gemäss derselben Untersuchung die überwiegende Mehrheit der Onlineshops in der Schweiz ungenügend auf mobile Endgeräte ausgerichtet ist. Doch Mobile Commerce bzw. M-Commerce folgt eigenen Regeln.

Richten Sie das Design auf Mobile Commerce aus

Wenn Sie den Umsatz über mobile Endgeräte steigern wollen, sollten Sie in zwei Dinge investieren: Design und Technologie.

Punkto Design erwarten die Nutzerinnen und Nutzer primär eines: Einfachheit. Doch allzu oft werden Desktop-Webseiten einfach eins zu eins für mobile Endgeräte nachgebaut. Gute Produktpräsentationen und schlanke Bestellprozesse funktionieren auf dem Smartphone oder dem Tablet jedoch anders als auf 27-Zoll-Bildschirmen. Für M-Commerce müssen Sie das Design entschlacken. Alles Unnötige gehört weg. Ihre Seite soll sich intuitiv erschliessen, die Bestellung in wenigen Schritten abgeschlossen sein. Wer zuerst per Smartphone ein Kunden-Login einrichten muss, ist als Kundin oder Kunde in aller Regel verloren.

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Richten Sie die Technik auf Mobile Commerce aus

Zur Technologie: Hier müssen Sie insbesondere auf die Ladezeit achten. Eine gute mobile Webseite ist in weniger als drei Sekunden geladen. Jede Extrasekunde senkt die Umwandlungsrate um bis zu 20 Prozent – kostet Sie also Umsatz und Ertrag. Von den hundert meistbesuchten Webseiten der Schweiz liegen nur zehn unterhalb der kritischen Marke. Mehr als 30 Prozent laden länger als fünf Sekunden. Dabei können Sie bereits mit minimalen Anpassungen signifikante Verbesserungen erzielen. Verwenden Sie Bilder mit geringerer Auflösung, verzichten Sie auf unnötige Animationen, priorisieren Sie die Ladereihenfolge usw. Angenehmer Nebeneffekt schneller Ladezeiten: Sie verbessern das Rating bei Suchmaschinenanfragen.

Polen Sie die Strategie auf «mobile first» um

Wenn Sie aus dem mobilen Geschäft das Optimum herausholen wollen, werden Sie sich nicht mit Flickwerk begnügen. «Mobile» ist ein eigenständiger Verkaufskanal und muss als solcher konzipiert werden. Das setzt eine digitale Unternehmensstrategie voraus. Angesichts der Tatsache, dass heute bereits 38 Prozent der Onlineverkäufe und rund 59 Prozent des gesamten Datenverkehrs über Smartphone und Tablet abgewickelt werden, kann diese nur lauten: «mobile first». Denn Mobile Commerce gewinnt laufend an Bedeutung.

Erledigen Sie Ihre Hausaufgaben

Klar ist: Die meisten E-Commerce-Anbieter haben Hausaufgaben zu erledigen. Doch selbst wenn Sie Ihren mobilen Auftritt bereits optimiert haben, können Sie sich nicht ausruhen. Die Performance muss permanent überwacht werden, sonst sinkt sie innerhalb weniger Monate signifikant ab. Das bedeutet: Analyse. Sie müssen Ladezeit, Ausstiegs- und Umwandlungsrate sowie Kundenzufriedenheit systematisch messen und zur laufenden Optimierung nutzen. Es gibt also viel zu tun. Aber es lohnt sich.