Werbestatistik 2019



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Werbestatistik 2019 Der Werbemarkt Schweiz ist im Wandel

Der Werbeumsatz 2019 beträgt 4,45 Milliarden Franken, wie die Stiftung Werbestatistik Schweiz aufzeigt. Das ist ein Minus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen zeigen: der Werbemarkt ist im Wandel. Die Spitzenplätze belegen die Ausgaben für die Presse, die Direktwerbung und für Werbe- und Promotionsartikel.

Die Werbestatistik wird jährlich von der Wemf AG für Werbemittelforschung im Auftrag der Stiftung für Werbestatistik Schweiz erstellt. Sie zeigt die Nettobeiträge auf, die Werbeauftraggeber während eines Jahres für Werbung in den Schweizer Medien ausgaben.

Positiv entwickelten sich die Werbeumsätze für Aussenwerbung, Online-Werbung, Kinowerbung sowie die Ausgaben für Werbe- und Promotionsartikel. Rückläufig sind Ausgaben für Radio, Direktwerbung, Fernsehen sowie die Presse allgemein.

Unadressierte Mailings legen zu

Die Ausgaben für die Direktwerbung sanken 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 887 Millionen Franken. Davon wurden 684 Millionen Franken in adressierte und 203 Millionen Franken in unadressierte Versände investiert. Bei den adressierten Werbebriefen sank im Vergleich zu 2018 sowohl der Umsatz (minus 3,4 Prozent), als auch das Volumen (minus 3 Prozent).

Bei der unadressierten Werbung meldeten die Unternehmen für 2019 eine leichte Zunahme des Umsatzes (plus 1,9 Prozent) sowie des Volumens (plus 1,4 Prozent). Die Studienautoren gehen davon aus, dass die Netto-Werbeumsätze bei der Direktwerbung zurückgehen, da zunehmend leichtere Sendungen verschickt werden und Grosskunden ihre Auflagen verkleinern. Trotzdem beträgt der Marktanteil der Direktwerbung am gesamten Werbemarkt rund 20%.

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Aussenwerbung und Werbeartikel im Plus

Das Umsatzvolumen für Werbe- und Promotionsartikel nahm um 2 Prozent auf 761 Millionen Franken zu. Ebenfalls legte die Aussenwerbung zu: Die Plakatwerbung verzeichnet ein Plus von 2,8 Prozent, Digital out of Home von ganzen 18 Prozent und Verkehrsmittelwerbung von 1,5 Prozent. Insgesamt nahmen 2019 die Ausgaben für die Aussenwerbung um 4,6 Prozent auf 484 Millionen Franken zu.

Die Direktwerbung generiert in der Kategorie «übrige Medien» das grösste Umsatzvolumen, musste jedoch einen leichten Rückgang hinnehmen, während die Aussenwerbung und die Werbeartikel zulegen konnten.

Ausländische Anbieter auf dem Vormarsch bei der Onlinewerbung

Die klassischen Medien sind weiterhin unter Druck. Die Netto-Werbeumsätze der gesamten Presse lagen für das Jahr 2019 mit CHF 924 Mio. um 8,4 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die höchsten Einnahmen verzeichnen die Tagespresse sowie die regionalen Wochen- und Sonntagszeitungen.

Bei den elektronischen Medien verlor das Fernsehen 8,1 Prozent (Umsatz 704 Millionen Franken), das Radio 0,3 Prozent (Umsatz 144 Millionen Franken). Die Kinowerbung legte um 3,1 Prozent zu und verzeichnet 33 Millionen Franken Umsatz.

Die Ausgaben für die Onlinewerbung nahmen 2019 im Vergleich zu 2018 um 3,6 Prozent auf 518 Millionen zu. Die Ausgaben für ausländische Anbieter (Suchmaschinenwerbung und Social Media) sind allerdings nicht eingerechnet. Die Werbestatistik zeigt hier also eine Unschärfe, da Google&Co. keine Zahlen kommunizieren.