Erfolgsfaktoren im Content Marketing

Erfolgsfaktoren im Content Marketing Das neue «Normal» der Kommunikation

Werbung nimmt es mit der Wahrheit nicht immer so genau. Ist Content Marketing auf dem Vormarsch, weil inhaltgetriebene Kommunikation im Online-Marketing glaubwürdiger ist? Clemens Koob, Experte für strategisches Marketing, ist überzeugt, dass dem Content Marketing die Zukunft gehört.

Content is King. Alle reden davon. Viele Unternehmen geben an, dass sie Content Marketing betreiben. Aber was genau verstehen sie darunter? Für Clemens Koob sind Glaubwürdigkeit und Relevanz zentrale Erfolgsfaktoren im Content Marketing. Er ortet einen Trend von Content-Quantität zu Content-Qualität und betont, dass Inhalte unbedingt wahrheitsgemäss sein müssen.

«Inhalt schlägt Phrase – es lebe der Content»

Erfahren Sie in der Videozusammenfassung, wie Sie mit journalistisch aufbereiteten Inhalten souverän alle Touchpoints in der Customer Journey bespielen und wie Sie Content zum Erfolgsfaktor im Dialogmarketing machen.

Marketing-Experte Clemens Koob referierte am DirectDay 2017 über die Merkmale von qualitativ hochwertigem Content Marketing.

Mit einer soliden Content-Marketing-Strategie und smarten Inhalten zum Erfolg

Erfolgreiches Content Marketing braucht eine solide Content-Marketing-Strategie als Grundlage. Ohne klar definierte Ziele, klar definierte Zielgruppen, klar definierte Botschaften und klar definierte Mechanismen und Massnahmen ist das Erstellen von Content und smarten Storys vergebliche Liebesmüh.

Qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen bedeutet auch einen erheblichen Aufwand. Doch die Mühe lohnt sich: Smarter, hochwertiger und relevanter Content hilft, Marken aufzubauen, mit Themen und Werten zu besetzen und Websites in Suchmaschinen besser sichtbar zu machen. Er liefert spannenden Stoff für die Social-Media-Präsenzen und erhöht die Chance, dass die Inhalte weiterempfohlen werden. Dies fördert ein positives Image, zieht potenzielle Kunden an und erhöht die Bindung von Website-Besuchern. Und damit auch die Chance, Kunden zu gewinnen und Umsatz zu generieren. Wichtig ist aber nicht nur guter Content, sondern auch die Usability. Also gut strukturierte Texte, attraktive Features, eine klare Navigation und eine ansprechende Gestaltung.

Formate und Themen im Content Marketing

Beim Content Marketing geht es nicht darum, einen Verkauf anzustreben, sondern Inhalte zu erstellen, die für Ihre Zielgruppen interessant und relevant sind. Der positive Effekt: Die Einstellung der Kunden dem Unternehmen gegenüber verändert sich und somit steigt auch die Kaufbereitschaft. Doch welche Themen sind für die bestehenden und potenziellen Kunden nutzbringend? Und welche Formate eignen sich für die Publikation?

Nutzen Sie unsere Briefingvorlage für Content Marketing

Die Briefingvorlage für Content Marketing unterstützt Sie bei der Planung und Umsetzung von relevanten Inhalten auf verschiedenen Kanälen. Sie lässt sich beliebig anpassen, erweitern oder kürzen – je nach Aufgabestellung und Kenntnisstand des Dienstleisters.

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Mögliche Formate im Content Marketing

  • Blogbeiträge: Ein eigener Blog eignet sich ideal, um nützliche Inhalte digital zu verbreiten und die Kompetenz des Unternehmens zu demonstrieren. Ein Vorteil von Blogs ist, dass sich in die Beiträge nicht nur Texte, sondern auch Videos, Fotos, Audioclips, Dokumente und Präsentationen integrieren lassen. Zudem regen sie Diskussionen an und erhöhen die Online-Präsenz in Suchmaschinen.
  • E-Newsletter: Redaktionelle Newsletter sind ein klassisches Instrument des Content Marketing, das sich sehr gut eignet, um hochwertige, relevante Inhalte zu verbreiten. Ein Beispiel ist der Newsletter DirectPoint der Schweizerischen Post.
  • Webinare: Ein Webinar ist eine live wiedergegebene oder aufgezeichnete Präsentation, für die sich die Teilnehmer anmelden und die per Telefon oder online am Computer verfolgt werden.
  • E-Books: Ein E-Book ist eine digitale Broschüre mit etwa 10 bis 30 Seiten. Ziel ist, die Kunden mit konkreten Informationen, Wissen und Erfahrungen beim Lösen ihrer Probleme zu unterstützen. Wie Webinare eignen sich E-Books sehr gut dazu, Leads zu generieren, indem sie gegen Registrierung angeboten werden.
  • White-Paper: Ein White-Paper ist ein aussagekräftiger Bericht, der die Lösung eines konkreten Problems beschreibt. Es kommt vor allem im B2B-Bereich zum Einsatz, um die Entscheidungsfindung zu fördern.
  • Fallstudien: Eine Fallstudie zeigt, wie ein Unternehmen (ein Kunde) ein bestimmtes Problem gelöst hat. Es untermauert die Glaubwürdigkeit des Anbieters bei den Zielgruppen, weil es nachgewiesene Ergebnisse präsentiert.
  • Videos: Videos vermitteln Botschaften audiovisuell. Der technische Aufwand muss nicht übermässig sein, wichtiger ist ein nutzbringender Inhalt. Bei einer Verbreitung via Social Media steigt auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen, wie Google.
  • Podcasts: Ein Podcast besteht aus Audiobeiträgen, die regelmässig erscheinen und abonniert werden können. Der grosse Vorteil dieses Mediums ist, dass die Abonnenten die Episoden unterwegs auf dem Weg ins Büro oder im Fitnessstudio anhören können.
  • Präsentationen: Präsentationen lassen sich auf SlideShare hochladen und so ein zweites Mal gewinnbringend einsetzen. Unternehmen erreichen auf diese Weise eine grosse Zielgruppe und können die Bekanntheit der Marke steigern.
  • Infografiken: Eine Infografik stellt Fakten anschaulich dar – und wird deshalb gerne weiterempfohlen.
  • Ratgeber: Ein Ratgeber enthält konkrete Hilfestellungen, Informationen und Tipps. Auch diese Art Content, wird gerne weiterverbreitet.
12 Tipps für die Themenfindung im Content Marketing
  • Freunde, Kollegen, Mitarbeiter oder Kunden fragen, was sie gerne über ihr Themengebiet erfahren möchten.
  • Sich bei Verkaufs- und Service-Mitarbeitern erkundigen, wonach Kunden oft fragen oder wo der grösste Wissensbedarf besteht.
  • Via Corporate Blog, Facebook, Xing, Twitter die Leser, Fans und Nutzer fragen, was sie schon immer gerne wissen wollten.
  • Via Social Media Monitoring verfolgen, was rund um Ihr Themengebiet momentan diskutiert wird.
  • Die internen Suchanfragen auf der Website analysieren.
  • Per Website-Analyse die wichtigsten Suchbegriffe ermitteln und dazu passende Inhalte erstellen.
  • Interview mit einer Persönlichkeit aus der Branche oder aus dem Umfeld der Zielgruppe durchführen.
  • Einen aktuellen Trend vorstellen, der das Geschäftsfeld des eigenen Unternehmens tangiert.
  • Alte Beiträge überarbeiten und aktualisieren.
  • Tipps rund um die Anwendung oder Pflege Ihrer Produkte erstellen.
  • Themen aufgreifen, die einen thematischen Zusammenhang zum eigenen Angebot aufweisen, auch wenn sie nicht direkt damit zu tun haben.
  • Fallstudien oder Best Practice Cases erstellen.
Quelle:

E-Book «So erstellen Sie einen erfolgreichen Content-Marketingplan für Soziale Medien» von Salesforce